Öffentliches Baurecht

Fundierte rechtliche Beratung und Vertretung ist im Bereich des öffentlichen Baurechts von größter Bedeutung.

Hier müssen u.a. Baugenehmigungen erstritten und öffentlich-rechtliche Nachbarstreitigkeiten gegen etwaig rechtswidriges Bauen der Nachbarn abgewehrt werden. Es geht häufig um befürchtete Lärmzunahmen, heranrückende Gewerbe- oder Nachbarbebauung, Verstöße gegen das Gebot der Rücksichtnahme, unzumutbare Verschattungen, die Nichteinhaltung von Grenzabständen und ähnlichen Nachbarabwehransprüchen.

Das öffentliche Baurecht umfasst auch das Bauplanungsrecht, d.h. alle Streitigkeiten (auch Normenkontrollverfahren vor dem Oberverwaltungsgericht) um, gegen und für einen Bebauungsplan, einen Flächennutzungsplan und die in diesem Zusammenhang stehenden Instrumentarien des Baugesetzbuchs, wie der Veränderungssperre und der Zurückstellung von Baugesuchen.

Die rechtzeitige anwaltliche Begleitung von Bauleitplanverfahren und die Beratung und Gestaltung bei städtebaulichen Verträgen im Zusammenhang mit der städtebaulichen Planung, wie z.B. Erschließungsverträge, Kostenübernahmeverträge und andere städtebauliche Begleitverträge ist ebenfalls von großer Bedeutung.

Hier ist fundierte Beratung für die planende Gemeinde genauso wichtig, wie die Beratung von Vorhabenträgern / Bauherrn und die in diesem Zusammenhang zu schließenden Verträge. Auch die (teilweise schwierige) Beantwortung von Fragen hinsichtlich eines etwaigen Planentschädigungsanspruchs eines Bürgers wegen Überplanung seiner Grundstücke durch die Gemeinde mit der Folge einer dann geringeren Nutzbarkeit / eines Verkehrswertverlustes ist von großer Bedeutung.

Praktisch alle öffentlich-rechtlichen Probleme zum „Bauen“ werden von uns beantwortet.

Wir beraten und vertreten Bauherren/ Bauträger und Baugenehmigungsbehörden, wenn z.B. die Erteilung einer rechtsbeständigen Baugenehmigung oder eines Bauvorbescheides durchgesetzt werden soll (Planungssicherheit).

Auch beantworten wir Ihre Frage, ob und wie etwa ein Grundstück Bauland wird, z.B. ob es eine „Baulücke“ aufweist, auf welcher etwa ein Einfamilienhaus, ein Mehrgeschossbau oder ein Supermarkt errichtet werden darf (sogenannter unbeplanter Innenbereich), oder ein Bebauungsplan notwendig wird einschließlich der begleitenden Vertragsgestaltung mit der Gemeinde.

Kaspar Lehming

Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht