Widerrufsbelehrung der Commerzbank fehlerhaft

 23.07.2015

Das Landgericht Itzehoe hat mit Urteil vom 25.06.2015 (Az. 7 O 161/14) bestätigt, dass die Widerrufsbelehrung der Commerzbank fehlerhaft ist und sich so der Rechtsprechung etlicher anderer Landgerichte sowie des Bundesgerichtshofs angeschlossen.

Der Bundesgerichtshof hatte bereits im Jahr 2009 bestätigt, dass die Formulierung in der Widerrufsbelehrung, wie sie u. a. von der Commerzbank verwendet wurde, für den Verbraucher irreführend ist und somit die Widerrufsbelehrung nicht geeignet war, die Widerrufsfrist in Gang zu setzen.


Das Landgericht Itzehoe verurteilte die Commerzbank nunmehr dazu, den Rückabwicklungsbetrag zu akzeptieren, so dass die Verbraucher das Darlehen ohne Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung zurückzahlen können und seit dem Widerruf auch keine Zinsen mehr an die Bank zahlen müssen.

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