Landgericht Bonn verurteilt DSL Bank/Deutsche Postbank AG zur Rückabwicklung.

 06.06.2016
In einem von uns vertretenen Fall, hat das Landgericht Bonn mit Urteil vom 6. Mai 2016, Az. 17 O 187/15 die Deutsche Postbank AG wegen eines Darlehensvertrages mit der DSL Bank verurteilt, die gesamte, von unserem Mandanten ursprünglich bezahlt Vorfälligkeitsentschädigung sowie einen Nutzungsersatz in Höhe von 2,5 %-Punkten über dem Basiszinssatz an unseren Mandanten zu zahlen.
Unser Mandant hatte das Darlehen vor Erklärung des Widerrufs bereits abgelöst und eine sog. „Aufhebungsvereinbarung“, die ihm von der DSL Bank vorgelegt worden war, unterzeichnet.

Das Landgericht sah die Belehrung der DSL Bank als fehlerhaft an und sah unseren Mandanten an der Ausübung des Widerrufsrechts weder durch die Rückzahlung des Darlehens noch durch den Abschluss der Aufhebungsvereinbarung gehindert. Das Landgericht sah es auch nicht als treuewidrig an, dass unser Mandant das Widerrufsrecht ausübte und konnte auch keine Umstände erkennen, die dazu führen würden, dass das Widerrufsrecht verwirkt wäre. Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig.
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